Asbest

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  5. Wussten Sie, dass...?
  • Fest gebundene Asbestprodukte: asbesthaltige Fassadenverkleidungen, Brandschutzplatten, Deckenplatten, Zwischenböden, Isolationsplatten hinter Elektroinstallationen oder unter dem Fenstersims (nicht kartonartig), Fensterkitte, Blumenkisten (vor 1982)
  • Schwach gebundene Asbestprodukte: Rückseite von älteren CV-Bodenbelägen (Novilon), Fliesenmörtel, Akustikplatten mit Löchern, Fensterbrett Untersichten (kartonartig), Rohrisolationen, Dächer, Wand- und Bodenbeläge.
    Auch Klebstoffe und Dichtungsmassen können Asbest enthalten.
     
  • Fest gebundener Asbest: Abgabe in die Eternitmulde der Kehrichtverbrennungsanlage Basel
    Hagenaustrasse 40
    4056 Basel
    Mo - Fr 6.30 - 17.00 Uhr
  • Bei Verdacht auf schwach gebundenen Asbest lohnen sich genauere Abklärungen, speziell wenn Renovationen oder Abbrüche vorgenommen werden sollen. Für Einwohnerinnen und Einwohner aus dem Kanton Basel-Stadt analysiert das kantonale Laboratorium auf Anfrage hin verdächtige Materialien (gebührenpflichtig, Tel.: +41 61 385 25 00).
  • Materialien, die schwach gebundenen Asbest enthalten: Ausbau und Entsorgung nur durch spezialisierte Firmen. Eine Liste mit zugelassenen Firmen finden Sie bei der SUVA oder Tel. +41 61 639 22 22.
  • Fest gebundener Asbest pro Lieferung CHF 10.00 maximal 80 kg.
  • Schwach gebundener Asbest ist kostenpflichtig.
  • Asbest ist ein Sammelbegriff für verschiedene faserförmige Silikate, die natürlich vorkommen. Diese Materialien sind ausserordentlich hitzebeständig und chemisch sehr stabil. Ausserdem besitzen sie eine hohe thermische und elektrische Isolierfähigkeit.
    Man unterscheidet fest gebundene und schwach gebundene Asbestprodukte, wobei von letzteren die weit grössere Gefahr ausgeht. In Asbestzementprodukten sind die Asbestfasern fest gebunden, werden also unter normalen Umständen nicht freigesetzt. Bei solchen Produkten, z. B. älteren Eternitplatten, besteht daher kein unmittelbarer Handlungsbedarf. Auf eine mechanische Bearbeitung der verdächtigen Materialien sollte aber trotzdem verzichtet werden. Gefahr besteht, wenn die mikroskopisch kleinen Asbestfasern freigesetzt und eingeatmet werden. Im schlimmsten Fall kann Krebs ausgelöst werden.
    Asbesthaltige Materialien und solche, bei denen Asbestverdacht besteht, dürfen daher unter keinen Umständen mechanisch bearbeitet (schneiden, schleifen, bohren, brechen, sägen etc.) werden. Seit dem 1.3.1990 dürfen in der Schweiz keine asbesthaltigen Materialien mehr verkauft werden. Laut Angaben der Firma Eternit AG werden in der Schweiz seit 1982 nur noch asbestfreie Blumenkisten hergestellt.

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