Kunststoffe und Styropor

  1. Was / Was nicht
  2. Kosten
  3. Wo / Wann
  4. Wie
  5. Tipp
  6. Wussten Sie, dass...?

Was

  • Styroporverpackungen, z. B. von Möbeln oder Elektrogeräten
  • Sortenreine Kunststoffe in grösseren Mengen
  • Hartplastik aus dem Haushalt z. B. Giesskannen, Rohre, Stühle, CD-Hüllen, Shampoo-Flaschen, Spülmittel-Flaschen, Putzmittel-Flaschen, Siebe, Mehrweggeschirr, Blumentöpfe, Ketschup-Flaschen, Spielzeuge, Bratenschaufeln usw.
  • Einzelne sortenreine Plastikfolien aus dem Haushalt z. B. Tragtaschen, Schlauchbeutel, Haushaltsfolien, Beutel von Keksen, Schokoladenriegelverpackungen, Luftpolsterfolien usw.

Was nicht

  • PET-Flaschen » Sammelstellen an den Verkaufsstellen
  • Plastikflaschen » Sammelstellen in den Verkaufsstellen (z. B. Miros oder Coop)
  • Gegenstände aus Verbundkunststoffen wie Hackfleisch in der Schale (die Schale und Deckfolie bestehen nicht aus dem gleichen Kunststoff) oder ein Nachfüllbeutel (der Ausguss ist ein Hartplastik und der Beutel eine Kunststofffolie) » Bebbi-Sack
  • Olivenbeutel, Schaumfolien und Folien die sehr stark knistern wie z. B. Blumenstraussfolien, Fahrradschläuche, Disketten, Videokassetten, Filzstifte, Gummimaterialien » Bebbi-Sack
  • Grössere Styroporteile (auch EPS oder Sagex genannt) können in den Recyclingparks entsorgt werden, zum Teil kostenpflichtig.
  • Hartplastik oder Folien gratis im Recyclingpark VEOLIA SRS Umweltservices AG wenn das Plastik gut sortiert und ohne Fremdstoffe ist.
  • Kleine Mengen Styropor: Recyclingparks, Bebbi-Sack oder Sperrgut (kostenpflichtig).
  • Grössere Styroporteile (auch EPS oder Sagex genannt) können in den Recyclingparks entsorgt werden, zum Teil kostenpflichtig.
  • Für Betriebe, in denen grössere Mengen an Kunststoffen oder Styropor anfallen, lohnt sich die Teilnahme an einem Recyclingkonzept: EPS Schweiz, InnoRecycling AG oder bei einem regionalen Recyclingparks.
  • Hartplastik oder Folien: im Recyclingpark VEOLIA SRS Umweltservices AG, Folien und Hartplastik getrennt, möglichst in einem durchsichtigen Sack. Behälter müssen leer und von den gröbsten Resten des Inhaltes befreit sein.

 

  • Lassen Sie das Verpackungsmaterial direkt im Laden, dann ersparen Sie sich das nachträgliche Entsorgen.
  • Bevorzugen Sie beim täglichen Einkauf Nachfüllpackungen z. B. für Shampoo und Duschmittel. So können Sie aufwendigere Plastikverpackungen einsparen, indem diese wieder aufgefüllt werden.
  • Nehmen Sie zum Einkaufen immer genügend Tragtaschen mit. Sie benötigen dann für Ihre Einkäufe keine zusätzlichen Kunststofftragtaschen, die zu Hause im Abfall landen.
  • Biokunststoffe z. B. aus Mais oder Kartoffeln sind nicht unbedingt umweltfreundlicher als Kunststoffe aus Erdöl. Belastend sind vor allem der intensive Anbau und der Einsatz von Pestiziden und energieintensiven Düngern. Hinzu kommt die ethische Frage, ob Lebensmittel als Erdölersatz verwendet werden dürfen.

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