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Einfach goldig
Die Stadt Basel erhält die europäische Auszeichnung "European Energy Award Gold" für ihre Vorreiterrolle in Sachen Energiepolitik.
Daumen hoch für Basel-Stadt: der Kanton gewann für seine sinnvolle und effektive Energienutzung die Goldmedaille „European Energy Award“ (EEA) – und erhält somit nicht nur das Label Energiestadt, sondern auch den an deutlich strengere Kriterien gebundenen "European Energy Award Gold".
Bisher wurden 337 Gemeinden europaweit im Bereich Energiepolitik gemessen und miteinander verglichen, 13 haben es in die Kategorie "Gold" geschafft – unter anderem die Gemeinde Riehen, die als erste Goldstadt überhaupt ausgezeichnet wurde. „Der Kanton Basel-Stadt ist somit der Kanton mit der grössten Dichte an Goldstädten, und es wohnen über 99% aller Einwohnerinnen und Einwohner in unserem Kanton in einer Goldstadt“, meinte Regierungsrätin und Baudepartementvorsteherin Barbara Schneider bei der Verleihung am 20. März 2007 in der Voltahalle in Basel augenzwinkernd.
 Gespanntes Auditorium anlässlich der Übergabefeier |
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 Stolz: Regierungsrätin Barbara Schneider und EEA-Vizepräsident Adolf Gross bei der Übergabefeier. |
Die Stadt Basel schnitt dabei in der Ver- und Entsorgung und der Entwicklungsplanung besonders gut ab. Ausschlaggebend dafür waren insbesondere die Lenkungsabgabe (mit Rückverteilung an Betriebe und Haushaltungen) und die zweckgebundene Förderabgabe auf Elektrizität (zur Finanzierung der Förderprogramme) sowie die umfassende Nutzung von vorhandenen Abwärmequellen und erneuerbaren Energiequellen.
„Die Bewertung hat uns aber auch ganz klar aufgezeigt, dass wir in Basel einen grossen Schwachpunkt haben“, sagte Jürg Hofer, Leiter des AUE, in seiner Rede. Er sprach damit die kommunalen Gebäude an, die aus energetischer Sicht alles andere als vorbildlich sind. Der CO2-Ausstoss der gesamten Basler Verwaltung stammt aus über 80% aus den staatseigenen Gebäuden. Aus diesem Grund zieht die Stadt Basel das Projekt "Klimaneutrale Verwaltung" auf, das zum Ziel hat, langfristig den gesamten CO2-Ausstoss der Basler Verwaltung zu senken.
„Auf den Lorbeeren ausruhen dürfen wir aber nicht. Im Gegenteil: Jetzt heisst es erst recht: Anpacken und dran bleiben“, meinte Barbara Schneider.
Weitere Auskünfte: Marcus Diacon, Telefon +41 (0)61 225 97 34 Amt für Umwelt und Energie Kanton Basel-Stadt
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