Stichproben

Qualitätssicherung

Bei den Stichproben werden die Emissionen der Feuerungsanlagen gemessen.

Etwa alle 8 bis 10 Jahre werden bei den mit Gebläsebrennern ausgerüsteten Feuerungsanlagen Stichprobenmessungen von Kaminfegern mit eidg. Fachausweis für die Feuerungskontrolle durchgeführt.

Wenn die Feuerungsfachpersonen unmittelbar nach der Brennerrevision Emissionsmessungen durchführen, werden die bestmöglichen Werte ermittelt. Stichproben geben Auskunft über das Langzeitverhalten der Anlagen.

Alle Resultate werden elektronisch erfasst und ausgewertet. Für beanstandete Anlagen wird eine Einregulierungsfrist festgelegt. Wenn die Einregulierungsversuche erfolglos bleiben, folgt eine Sanierungsverpflichtung an die Betreiber und Betreiberinnen.

Bei neuen Anlagen

Für Feuerungsanlagen besteht eine Melde- oder Bewilligungspflicht.

Anlagen, für die nach Artikel 20 der Luftreinhalte-Verordnung LRV ein Konformitätsnachweis vorliegen muss, werden unserer Amtsstelle vom Installateur mit einem einfachen Formular gemeldet. Ausgenommen sind atmosphärische Gasfeuerungen. Bei diesen läuft das Bewilligungs- und Meldeverfahren über die IWB.

Die Anmeldung anderer Anlagen erfolgt über das Baubewilligungsverfahren.

Neu installierte Brenner und Kessel werden stichprobenweise von der Fachstelle Heizungs- und Tankanlagen des AUE kontrolliert und abgenommen. Die Kontrollen umfassen alle wichtigen Aspekte wie Brandschutz, Gewässerschutz, Betriebssicherheit und Lufthygiene.