In der Stadt Basel stehen rund 1600 öffentliche Abfalleimer. Das entspricht einer Dichte von einem Abfalleimer pro 100 Einwohner. Trotzdem: Rund ein Drittel der Abfälle, die auf öffentlichem Grund anfallen, landet nicht in den Abfalleimern, sondern am Boden. Diese Unsitte nennt sich „Littering“.

Die Gründe für das Littering sind aber vielfältig » Wahrnehmung und Ursachen
Die Stadtsauberkeit ist ein wesentlicher Faktor für die Attraktivität einer Stadt, was auch für Basel als Messe-, Tourismus- und Einkaufsstadt gilt. Der Aufwand für die Reinigung der öffentlichen Flächen ist mit hohen Kosten verbunden » Kosten
Massnahmen
Mit Bussen alleine ist dem Phänomen aber nicht beizukommen. Der Kanton Basel-Stadt begegnet dem Litteringproblem deshalb mit breit angelegten Sensibilisierungskampagnen in Schulen, Kindergärten und Freizeitbereich.
Basel-Stadt fördert saubere, vorbildliche Veranstaltungen mit Mehrweg, da solche Anlässe auch Einfluss auf das private Verhalten haben. » Mehrweg ist Mehrwert
Basler Litteringgespräche
Die Grossverteiler Coop, Migros, Manor, sowie McDonald’s und der Gewerbeverband BS entwickelten zusammen mit dem Amt für Umwelt und Energie ein freiwilliges Massnahmenpaket gegen das Littering: » mehr dazu
» Litteringstudie I, 2.4 MB, pdf » Litteringstudie II , 4.8 MB, pdf
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