Sie möchten Bebbisack-Gebühren sparen? Dann verringern Sie Ihre Abfallmengen! Beherzigen Sie folgende Tipps:
 Nehmen Sie zum Einkaufen genügend Tragtaschen mit. Jeder eingesparte Plastiksack landet nicht im Abfall.
Bevorzugen Sie Produkte mit möglichst wenig Verpackungen.
 Lassen Sie Verpackungen soweit möglich im Geschäft zurück. Dadurch wächst der Druck auf die Geschäfte, Produkte mit möglichst wenig Verpackung zu verkaufen.
 Kleben Sie einen Werbestopp-Kleber an ihren Briefkasten. 30% Ihres Briefkasteninhaltes sind sonst Werbematerialien. Vermeiden Sie, dass Ihnen unerwünschte Gratiszeitungen zugestellt werden, indem Sie einen entsprechenden Vermerk am Briefkasten anbringen. Kleber-Sets können z.B. über die Stiftung Konsumentenschutz bezogen werden (Stichwort "Handlungshilfen").
  Schicken Sie adressierte Werbung unfrankiert an den Absender zurück. Schon bald werden Sie keine unerwünschte Post mehr von diesem Absender erhalten...  Abonnieren Sie nur Zeitungen und Zeitschriften, die Sie auch lesen. Oder teilen Sie Zeitschriften mit Freunden und Nachbarn.
 Lassen Sie defekte Güter reparieren, Sie erhöhen so deren Lebensdauer. Produkte die nicht weggeworfen werden, vergrössern den Abfallberg nicht.
 Kaufen Sie Produkte wann immer möglich in Mehrweg- oder wiederauffüllbaren Verpackungen. Verpackungen wieder auffüllen statt wegwerfen - so vermindern Sie Ihre Abfälle.
 Kaufen Sie Getränke in Mehrweg-Glasflaschen statt in Einweg-PET-Flaschen. Mehrweg-Glasflaschen (mit Depot) sind umweltfreundlicher.
 Bevorzugen Sie Qualitäts-Produkte mit einer langen Lebensdauer. Der etwas höhere Preis wird durch niedrigere Abfallgebühren wieder wettgemacht.
 Kaufen Sie Recyclingprodukte - Sie steigern dadurch die Attraktivität des Recyclings. Die separat gesammelten Wertstoffe müssen auch irgendwie verwertet werden können.
 Kaufen Sie Saisongemüse und -obst im Offenverkauf. Sie schonen die Umwelt und vermindern Ihre Abfälle.
  Verzichten Sie auf Wegwerfgeschirr und -besteck an Festen. Der Genuss beim Essen aus richtigem Geschirr ist grösser, gleichzeitig verhindern Sie die Entstehung unnötiger Abfälle. Falls Sie selber zu wenig Geschirr haben mieten Sie ein Geschirrmobil (Adressen s. Broschüre) oder leihen Sie Mehrwegbecher aus (z.B. bei Cup Systems AG, rent-a-cup, oder Swiss Cup Service GmbH).
Mieten oder leihen Sie Geräte aus, die Sie nur selten benötigen.
 Güter, die Sie nicht mehr brauchen, können für andere noch wertvoll sein. Bringen Sie deshalb noch funktionsfähige Gegenstände in Brockenhäuser, an Flohmärkte oder Bring- und Holtage oder schreiben versteigern Sie diese im Internet.
 Nutzen Sie das Angebot an Separatsammlungen der Gemeinde (Papier, Karton, Glas, Metalle und Büchsen). Was im Kreislauf bleibt, vergrössert den Abfallberg nicht.
 Bestehen Sie bei der Anlieferung von Möbeln auf die Rücknahme der Verpackungen.
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