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Sammelstellen
Alle Verkäufer von PET-Getränkeflaschen müssen diese wieder zurücknehmen oder sich an privaten Organisationen beteiligen, die diese Produkte einsammeln (Verordnung über Getränkeverpackungen des Bundes, Art. 7). Bei grösseren Verkaufsstellen sollten deshalb Behälter für leere PET-Flaschen bereitstehen.
Für andere Kunststoffarten aus Haushalten gibt es keine Sammelstellen.

Separatsammlungen
Die in den Haushalten verwendeten Kunststoff-Produkte bestehen meist aus einer Mischung verschiedenster Kunststoffarten. Ein Recycling der Kunststoffe ist daher schwierig, da die einzelnen Fraktionen für die Verwertung wieder getrennt werden müssten. Der Aufwand steht dabei in keinem Verhältnis zum ökologischen Nutzen, weshalb im Kanton Basel-Stadt derzeit auf eine Separatsammlung von Kunststoffen aus Haushalten verzichtet wird (siehe auch Artikel BAFU «Kunststoffabfall im Haushalt separat sammeln?» zu diesem Thema). Einzige Ausnahme stellen hierbei Getränkeflaschen aus PET dar: deren Zusammensetzung ist genau definiert, eine Verwertung daher möglich. Für Betriebe, in denen grössere Mengen an EPS (auch Styropor oder Sagex genannt) anfallen, lohnt sich die Teilnahme am EPS-Recycling-Konzept. Bei der EPS Schweiz AG können gegen eine Gebühr spezielle 500l-Säcke zur Separatsammlung von EPS bezogen werden. Sind 20 Säcke gefüllt, werden diese gratis abgeholt. Genauere Informationen sind bei der Firma EPS Schweiz AG erhältlich (siehe auch Links zum Thema Kunststoffverwertung).



Verwertungsunternehmen
» Entsorgungsverzeichnis Nordwestschweiz

Links zum Thema Kunststoff-Verwertung
» BAFU «Abfallwegweiser Kunststoffe»
» BAFU «Abfallwegweiser PET-Flaschen»
» Polyrecycling
» Schweizerische Stiftung Kunststoffreintegration
» Kunststoffsammlung für Industrie und Gewerbe
» Kunststoff-Verband CH
» PET-Recycling  
» EPS-Recycling
» Kunststoff-Recycling: Polysack-System

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