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Von den ursprünglichen 4'000 Verdachtsflächen im Kanton Basel-Stadt sind derzeit 2'950 (Stand Juni 2010) abschliessend bewertet. Bei den restlichen Verdachtsflächen wird in den kommenden Jahren die Aufnahme in den Kataster der belasteten Standorte abgeklärt. Bereits definitiv bewertet sind sämtliche Chemie-, Deponie- und Unfallstandorte. Einzelne Standorte wurden saniert, einzelne werden regelmässig überwacht.
Seit 2004 werden systematisch die Standorte kleinerer und mittlerer Betriebe abgeklärt, bei denen aufgrund früherer Tätigkeiten mit Umweltbelastungen gerechnet werden muss. Folgende Branchen sind abgeschlossen: Galvanische Anstalten, Betriebe der chemischen Produktion, Chemische Reinigungen, Betriebe des Automobilgewerbes, Betriebe der Metallbearbeitung und des Maschinenbaus, Graphikgewerbe und Teile des Textilgewerbes. Insgesamt zeigt sich, dass die Branche Holzbearbeitung und die Branche Photo- und Filmlabor mit ca. 320 bzw. 40 Standorten im Jahre 2010 die Bearbeitung dominiert.
Die Fertigstellung des öffentlichen Katasters der belasteten Standorte ist auf Ende 2012 geplant.
Um beurteilen zu können, ob von einem belasteten Standort schädliche Umwelteinwirkungen ausgehen, wurden bisher rund 374 Standorte historisch und rund 333 Standorte technisch untersucht. Insgesamt 32 Standorte erwiesen sich bisher als eigentliche Altlasten, also um belastete Standorte, bei denen feststand, dass sie zu schädlichen oder lästigen Einwirkungen auf die Umwelt führten oder bei denen die konkrete Gefahr dazu bestand. Diese Standorte mussten saniert werden.
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