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Lenkungsabgabe In Basel-Stadt wird auf dem Stromverbrauch eine Lenkungsabgabe erhoben. Sie beträgt je nach Tarif zwischen 3,1 und 6 Rappen pro Kilowattstunde. Die Lenkungsabgabe wird mit der Stromrechnung erhoben und ist dort auch ausgewiesen. Sie wurde 1998 vom Parlament mit grosser Mehrheit gutgeheissen. Die Lenkungsabgabe fördert den sorgsamen Umgang mit elektrischem Strom. Sie ist damit auch ein Mittel gegen eine mögliche Versorgungslücke. Der vernünftige Umgang mit Energie trägt wesentlich dazu bei, dass wir in der Schweiz mit den bestehenden Kraftwerken länger auskommen.
Stromspar-Fonds
Die Einnahmen aus der Lenkungsabgabe fliessen in den Stromspar-Fonds. Der gesamte Ertrag aus dem Fonds fliesst als Bonus wieder an die Basler Bevölkerung und an die Basler Unternehmen zurück. Die Kosten für die Verwaltung des Fonds werden aus den Zinserträgen bestritten.
Bonus Aus dem Stromspar-Fonds wird jedes Jahr ein Bonus an die Haushalte und an die Unternehmen ausbezahlt. Die Höhe der Beträge wird jährlich neu festgelegt, je nachdem, wie viel Geld im Vorjahr in den Fonds geflossen ist. Dieses Jahr beträgt der Haushalts-Bonus 75 Franken pro Kopf. Der Betrag wird automatisch an sämtliche Personen ausbezahlt, die am 15. Dezember des Vorjahres in Basel-Stadt ihren Wohnsitz hatten. Der Bonus für Unternehmen richtet sich nach der Anzahl der Mitarbeitenden respektive nach der Lohnsumme eines Unternehmens. Damit werden Firmen belohnt, die viele Arbeitsplätze anbieten. Der Berechnungssatz wird ebenfalls jährlich neu festgelegt.
Watt, Wattstunden und Kilowattstunden Watt (W) ist die Masseinheit für die Leistung, die mit Strom erbracht wird. Mit Wattstunden (Wh) wird angegeben, wie viel Strom dabei verbraucht wird. Eine Kilowattstunde (kWh) sind 1000 Wh. Ein Beispiel: Wenn eine Energiesparlampe mit einer Leistung von 10 W eine Stunde lang brennt, dann verbraucht sie 10 Wh Strom. Um 1 kWh Strom zu verbrauchen, muss die Lampe also 100 Stunden lang brennen. Welche Geräte brauchen am wenigsten Strom?
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