
In der Schweiz bzw. im Kanton Basel-Stadt muss infolge des Klimawandels mit wesentlichen Veränderungen gerechnet werden. Im Winter, Herbst und Frühjahr wird es durchschnittlich 2°C wärmer sein – im Sommer rund 3°C wärmer. Die Niederschlagsmengen werden im Winter um rund 10% zunehmen, im Sommer um rund 20% abnehmen. Allgemein ist mit einer Häufung von Extremereignissen wie Hitzewellen, Trockenperioden, Starkniederschlägen und Überschwemmungen zu rechnen.
Auch wenn im Verhältnis zu anderen Erdteilen die Schweiz von den Klimafolgen noch relativ harmlos betroffen ist, werden Extremereignisse auch bei uns eine andere Dimension als bisher annehmen. An der 16. UNO-Klimakonferenz in Cancun haben sich 194 Vertragsparteien auf ein 2°C Ziel geeinigt. Doch ob dieses Ziel erreicht werden kann, ist alles andere als sicher. Derzeit sind die weltweiten CO2-Emissionen pro Jahr weitaus grösser als ihr natürlicher Abbau. Für das 2°C Ziel wäre indessen eine globale Treibhausgasreduktion um 50 bis 80% gegenüber 1990 nötig.
Dies zeigt: Der Klimawandel und seine Folgen sind unumgänglich, und entsprechende Massnahmen sind auf allen Ebenen – global, national und regional - erforderlich. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt übernimmt bereits heute die Verantwortung auf lokaler Ebene und verfolgt eine Doppelstrategie bestehend aus Adaptation (Einstellung auf die Klimafolgen) und Prävention (Klimaschutz).
Der «Bericht über die Folgen des Klimawandels im Kanton Basel-Stadt» zeigt, welche Folgen der Klimawandel für den Kanton Basel-Stadt hat, wo der grösste Handlungsbedarf liegt, welche Massnahmen zu treffen sind und welche Kosten diese verursachen.
Der «Klimaschutzbericht» über die Entwicklung und Möglichkeiten zur Verminderung der Treibhausgase wird 2012 erscheinen.
Mit dieser Vorgehensweise setzt der Regierungsrat Wegzeichen für eine lokale Klimapolitik und verfolgt eine nachhaltige Anpassungsstrategie der Kantons- und Stadtentwicklung.
Bericht über die Folgen des Klimawandels im Kanton Basel-Stadt
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