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Die Regionalkonferenz der Regierungen der Nordwestschweiz hatte bereits 1974 eine «Interkantonale Umweltschutzkommission der Nordwestschweiz» eingesetzt. Da in der ersten Zeit das Bundesgesetz über den Umweltschutz erst in verschiedenen Entwürfen vorlag, stand die Absprache von kantonalen Vorschriften und Massnahmen im Vordergrund.
1991 wurde das erste Reglement ersetzt und dabei der Aufgabenbereich präzisiert sowie der Name in «Umweltschutzkommission Nordwestschweiz» geändert.
In der Kommission sind die Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Jura und Solothurn vertreten. Die Kantone wählen je ein bis zwei Kommissionsmitglieder.
Die Kommission hat folgende Aufgaben:
 | sie sorgt für die gegenseitige Information der Nordwestschweizer Kantone über Fragen des Umweltschutzes, deren Bedeutung über den Bereich des Kantons hinausgeht; |
 | sie pflegt den Erfahrungs- und Informationsaustausch über geplante, aktuelle und abgeschlossene Projekte, Massnahmen und Verfahren; |
 | sie berät wichtige organisatorische Fragen beim Vollzug des Umweltschutzrechts; |
 | sie berät Entwürfe für Vorlagen, Erlasse, Programme und Planungen der Kantone, soweit es um Fragen geht, die fach- und kantonsübergreifenden Charakter haben; |
 | sie kann Vernehmlassungen der Kantone an Bundesbehörden beraten und für koordinierte Vernehmlassungen sorgen. |
Die Kommission erstattet alle zwei Jahre Bericht an die Regionalkonferenz. Darüber hinaus kann sie jederzeit Bericht zu bestimmten Fragen der Regionalkonferenz vorlegen und Anträge stellen.
Die Mitglieder der Kommission:
Kanton Aargau: Dr. Philippe Baltzer, Baudepartement/Abt. Umweltschutz
Kanton Basel-Landschaft: Dr. Alberto Isenburg, Amt für Umweltschutz und Energie
Andrea von Känel, Lufthygieneamt beider Basel
Kanton Basel-Stadt: Dr. Jürg Hofer, Amt für Umwelt und Energie
Dr. Dominik Keller, Amt für Umwelt und Energie
Kanton Bern: Daniel Klooz , Amt für Umweltkoordination und Energie
Gerrit Nejedly, beco/ Immissionsschutz
Heinz Habegger, Amt für Gewässerschutz und Abfallwirtschaft
Kanton Jura: vakant, Office des eaux et de la protection de la nature
Kanton Solothurn: Martin Würsten, Amt für Umweltschutz
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