Das revidierte eidg. Umweltschutzgesetz leitete die Neuausrichtung der schweizerischen Umweltpolitik ein. Die klassischen Instrumente Gebote und Verbote werden durch neue Handlungsansätze ergänzt. Insbesondere im Bereich der Eigenverantwortung sind neue Lösungsansätze zu suchen. Unternehmen und Organisationen sind aufgefordert, die ökologischen Schwachstellen der eigenen Tätigkeiten, Produkte und Dienstleistungen selber zu erkennen und diese kontinuierlich zu verbessern. Umweltmanagementsysteme (UMS) stellen hierfür ein geeignetes Führungsinstrument dar.
Umweltmanagement ist ein Prozess, der in Zyklen abläuft. Charakteristisch für das Grundmodell der Norm ISO 14001 sind dabei fünf Schritte, die zyklisch durchschritten werden:
- Umweltgrundhaltung festlegen
- Verbesserungen planen
- Umsetzen
- Überwachen und korrigieren
- Bewerten
Angestrebt wird dabei eine kontinuierliche Verbesserung der umweltorientierten Leistung des Unternehmens.
Das AUE/Koordinationsstelle Umweltschutz beantwortet gerne Fragen zum Thema UMS.
|