Zimmerpflanzen
Die Produktion von Zimmerpflanzen ist in der Regel mit einem grossen Einsatz an Energie, chemischem Dünger und Pflanzenschutzmitteln verbunden. Zudem wächst der Anteil an Topfpflanzen, die mit Hilfe biotechnologischer Methoden aus Zellkulturen vermehrt werden. Suchen Sie nach umweltschonenden Lösungen für Ihr Zimmergrün.
Tipps
Die richtige Pflanze am richtigen Ort
Informieren sie sich eingehend über die Ansprüche der verschiedenen Zimmerpflanzen, damit sie an ihrem zukünftigen Platz auch wirklich gut gedeihen (Licht, Temperatur, Luftfeuchtigkeit usw.).
Kein Raubbau an Wildbeständen
Fragen Sie im Laden nach der Herkunft der Gewächse und versichern Sie sich, dass die Pflanzen oder Pflanzzwiebeln nicht der freien Natur entnommen wurden. Raubbau kann zum Beispiel bei Kakteen, Bromelien und tropischen Orchideen sowie bei Zwiebelblumen aus Europa vorkommen.
Die Erde im Topf
Zimmerpflanzenerde aus dem Handel enthält häufig Torf. Schützen Sie die letzten Moore und wählen Sie eine normale torffreie Blumen- oder Balkonerde. Darin gedeihen die meisten Zimmerpflanzen bestens. Nur Spezialisten wie Kakteen, Orchideen oder Sumpfpflanzen brauchen besonders zusammengesetzte Substrate.
Düngen
Versorgen Sie Ihre Zimmerpflanzen ab und zu mit einer dünnen Schicht aus fein ausgesiebtem Kompost oder mit einem anderen organischen Dünger. Vermeiden Sie den Einsatz von chemisch hergestellten Kunstdüngern.
Biologischer Pflanzenschutz
Pflanzenkrankheiten sind meist auf ungünstige Wachstumsbedingungen zurückzuführen. Klären Sie die jeweilige Ursache sorgfältig ab. Wenden Sie gegen Schädlinge keine chemischen Pestizide an, die im Innenraum für den Menschen besonders gefährlich sind. Lassen Sie sich beraten, welche harmlosen Hilfsmittel es gibt.
Unnötiges weglassen
Ersparen Sie sich den Kauf von Spezialprodukten. Zwei Beispiele:
Blattglanzmittel: Verstaubte Blätter lassen sich einfach mit Wasser abwaschen.
Hydrokulturen: Sie sind nicht unbedingt nötig und erfordern eine aufwendige Herstellung von Blähton und Düngemitteln.
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