Fotografieren
Fotografieren und die Bilder selbst entwickeln ist ein vielfältiges und künstlerisches Hobby. Doch wer zu Hause ein Fotolabor einrichtet, hantiert auch mit gesundheits- und umweltgefährdenden Stoffen. So enthalten Fotochemikalien u.a. stark sauerstoffzehrende Substanzen und Schwermetalle, die eine erhebliche Belastung für das Abwasser bedeuten.
Tipps
Überlegt knipsen
Vor dem Klick auf den Auslöser, die Kameraeinstellungen überprüfen und Motiv und Bildausschnitt bewusst betrachten.
Profis beauftragen
Professionelle Foto-Grosslabors arbeiten mit niedrigeren Chemikalien-Konzentrationen und moderneren Recyclingtechniken als ein Heimlabor.
Das umweltbewusste Heim-Fotolabor
Im Heim-Fotolabor nur so viele Fotochemikalien beziehen, wie demnächst verbraucht werden (Haltbarkeitshinweise beachten). Zunächst Kontaktabzüge anfertigen (lassen), um bei mehrfach fotografierten Motiven vor dem Vergrössern das Beste aussuchen zu können. Als Stoppbad sollten Sie Wasser (mit einem Tropfen Essigsäure) verwenden. In lichtdichte Flaschen (im Fotohandel erhältlich) abgefüllt, können Entwickler und Fixierer mehrmals verwendet werden. Entsorgungskanister für jede einzelne Chemikalie sollten fester Bestandteil jeder Dunkelkammer sein.
Richtig entsorgen
Produktreste und verbrauchte Fotochemikalien sind Sonderabfall. Hinweise zu den Annahmestellen für Sonderabfälle finden Sie im Basler Abfallkalender.
Digitalkameras
Digitalkameras bieten heute eine valable Alternative zur «chemischen» Fotografie und sind in jeder Preisklasse und für beinahe alle Ansprüche erhältlich. Die Bilder können zunächst in aller Ruhe am Kameradisplay und am Computerbildschirm betrachtet und ausgewählt werden. Die Menge der unbrauchbaren Papierabzüge bzw. Computerausdrucke verringert sich dadurch erheblich.
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