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Naturgarten

Naturgärten beherbergen heimische Pflanzen und bieten verschiedenen Wildtieren Unterschlupf und Nahrung. Sie holen dadurch ein Stück Wildnis in den Siedlungsraum zurück. Allerdings handelt es sich um vom Menschen gestaltete Natur, die ohne regulierende Eingriffe bald von wenigen Pflanzenarten dominiert würde. In der Stadt gibt es eine Vielzahl kleinerer Flächen, die wir als naturnahe Nischen gestalten können, zum Beispiel Vorgärten, Hinterhöfe, Plätze, Rabatten, Wegränder und Baumscheiben.

Tipps

Schritt für Schritt zu mehr Natur

Um einen Ziergarten in einen Naturgarten umzuwandeln, müssen Sie nicht unbedingt alles auf einmal umkrempeln. Sie können auch Schritt für Schritt vorgehen. Vielleicht beginnen Sie damit, einen Teil des Rasens nur noch ein- bis zweimal pro Jahr zu mähen. Als nächstes ersetzen Sie den Thujazaun durch eine Wildhecke usw.

Geduld bringt Wildrosen

Üben Sie Geduld und beobachten Sie, was wo von selbst wächst. Falls nötig, können Sie danach gezielte, regulierende Eingriffe vornehmen, wie das Entfernen aufkommender Gehölze. Die Entwicklung eines Naturgartens braucht Zeit und ist nie abgeschlossen, denn natürliche Vegetationsgemeinschaften verändern sich im Laufe der Jahre.

Strukturvielfalt

Schaffen Sie in Ihrem Garten möglichst vielfältige Strukturen für verschiedene Pflanzen- und Tierarten: feuchte und extrem trockene Standorte, Stein- oder Asthaufen, Trockensteinmauern, kleine Wasserstellen, durchlässige Bodenbeläge etc. Zusätzlich können Sie Nistkästen für Vögel und Wildbienen installieren.

Lebhag

Hecken aus verschiedenen Wildsträuchern sind wertvolle Lebensräume. Sie eignen sich als Abgrenzung des Gartens, bieten in jeder Jahreszeit einen anderen Anblick und dienen Tieren als Unterschlupf und Nahrungsquelle.

Pionierstandorte

Auf Kiesflächen oder Rohböden mit nur wenig Humus stellt sich eine besonders vielfältige und blütenreiche Flora ein. Schmetterlingsbesuche sind vorprogrammiert.

Natürliches Gleichgewicht

Verzichten Sie im Naturgarten auf jeglichen Einsatz von Kunstdünger, Pflanzenschutzmitteln und Unkrautvertilger. Die Natur versteht es von selbst, immer wieder ein Gleichgewicht herzustellen. Im «Notfall» können Sie auf die schonenderen Methoden des biologischen Gartenbaus zurückgreifen.

Platz zum Verweilen

Lassen Sie in Ihrem Naturgarten auch Platz für den Menschen, insbesondere für Kinder. Schaffen Sie Zugänge, Trampelpfade, Mergelwege, Spielflächen und Sitzgelegenheiten, so dass ein Ort zum Beobachten, Träumen und Spielen entsteht.


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Mayelin 9 Jahre
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Links
» Stadtgärtnerei Basel
» www.vng.ch
» www.pronatura.ch
» www.bioterra.ch
» www.vogelwarte.ch
» www.birdlife.ch
» www.wildpflanzen.ch
» www.biopflanzen.ch
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