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Wer erinnert sich nicht an den Brand von Schweizerhalle oder die Havarie bei der Firma
Van Baerle? Solche Grossereignisse, aber auch die kleinen, nicht
öffentlichkeitswirksamen Unfälle können unsere Fliessgewässer
nachhaltig beeinflussen. Um die Auswirkungen von Havarien mit wassergefährdenden
Stoffen zu verhindern oder möglichst einzuschränken, verfügt das AUE
über die Fachstelle Umweltsicherheit.
Gewässerschutz-Pikettdienst
Eine der Hauptaufgaben der Fachstelle Umweltsicherheit ist die organisatorische und
fachliche Betreuung des Gewässerschutz-Pikettdienstes. Die Pikettdienstleistenden
müssen bei Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen geeignete
Sofortmassnahmen zum Schutze unserer Gewässer ergreifen.
Was tun bei Gewässer- und Geländeverunreinigungen?
Bei Gewässer- und Geländeverunreinigungen ist immer die Polizei (Tel. 117) zu
benachrichtigen. Weitere Informationen sowie Beispiele von Verunreinigungen finden Sie
hier.
Schadenvorsorge
Betriebe, die wassergefährdende Stoffe herstellen, verarbeiten oder damit Handel
betreiben müssen die notwendigen Vorkehrungen treffen, damit
Gewässerverschmutzungen vermieden werden können. Mehr zum Thema Schadenvorsorge
erfahren Sie in diesem Kapitel.
Internationale Hauptwarnzentrale / Warnplan Hochrhein
Damit Informationen über drohende Gewässerverschmutzungen möglichst schnell
über die Grenzen hinweg verteilt werden, unterhalten die Rheinanliegerstaaten
sogenannte Hauptwarnzentralen. Die Schweizer Hauptwarnzentrale befindet sich in Basel und
wird von der Fachstelle Umweltsicherheit betreut.
Rheinüberwachungsstation
In der Überwachungsstation in Weil am Rhein werden dem Rhein in einem
ausgeklügelten Verfahren Proben entnommen und im Labor des AUE auf verschiedenste
Schadstoffe untersucht. Bei aussergewöhnlichen Messergebnissen muss die Fachstelle
Umweltsicherheit die Ursachen klären und den Verursacher gegebenenfalls zur
Rechenschaft ziehen.
Fliesszeitenmodell Rhein
Mit dem Fliesszeitenmodell können der zeitliche Verlauf und die Konzentrationen von
Gewässerverschmutzungen im Rheineinzugsgebiet berechnet werden.
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