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Allgemeines
Der Rhein hat seinen Ursprung in zwei Quellflüssen: der Vorderrhein entspringt im
2345 m hoch gelegenen Toma-See, der Hinterrhein beginnt am Fuß des Gletschers des
Rheinwaldhorn, dessen Höhe 3402 m beträgt. Seine Gesamtlänge bis zur
Mündung in die Nordsee beträgt rund 1320 km.
Das Rheinknie bei Basel bildet den Übergang vom Hochrhein in den Oberrhein. Das
Einzugsgebiet umfasst bei Basel rund 36'000 km2.
Auf dem kurzen Abschnitt mitten durch die Stadt wird der Rhein in vielfacher Weise durch
Kraftwerke, Schifffahrt, Entnahmen und Einleitungen von Wasser, Erholungssuchende, etc.
genutzt und beeinflusst. Der Rhein ist zudem ein wichtiger Rohwasserspender für die
Trinkwasserversorgung von Basel-Stadt.

Rhein beim Münster
Historisches
Der Hochrhein war ursprünglich ein schnellfliessender, stellenweise reissender Fluss
mit sich ständig neu formenden Kiesufern und Kiesbänken. Er war bis gegen Ende
des 19. Jahrhunderts kaum von Meliorationen und Korrektionen betroffen. Die Rheinufer
waren in Basel lediglich im Bereich der heutigen Innenstadt befestigt. Auf der Kleinbasler
Seite war die Stadtmauer in einigem Abstand zum flach abfallenden, unbefestigten Ufer
errichtet. Die harten Uferverbauungen entstanden erst Ende des 19. und im 20. Jahrhundert.
Unterhalb von Basel wurde im 19. Jahrhundert der Oberrhein nach Plänen von Johann
Gottfried Tulla korrigiert.
Die Charakteristik des Rheins änderte sich wesentlich mit dem Bau der Flusskraftwerke
Kembs (1932) und Birsfelden (1954) und dem damit verbundenen Aufstau des Gewässers.
Diese Stauwehre unterbanden den Fliessgewässercharakter und den Geschiebetransport -
und verhinderten zudem den Aufstieg der Wanderfische in ihre Laichgebiete. Der letzte
Lachs wurde 1963 registriert.
Die Gewässerverschmutzung des Rheins durch häusliches Abwasser und teilweise
hochgiftige Abfälle und Industrieabwässer erreichte Ende der 1960er Jahre ihren
traurigen Höhepunkt. Heute kann die Wasserqualität, welche in der Rheinüberwachungsstation bei Weil ständig gemessen wird, gesamthaft als schwach belastet bezeichnet werden.
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