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Riehenteich (Mühleteich, Alter Teich, Neuer Teich)

Riehenteich beim Erlenparkweg
Allgemeines
Beim Riehenteich handelt es sich um einen ursprünglichen Seitenarm der Wiese, der im
13. Jahrhundert zu einem Gewerbe- und Bewässerungskanal umgestaltet wurde. Das Wasser
wird der Wiese auf deutscher Seite beim «Tumringer Wehr» entnommen und
überquert die Grenze als «Mühleteich». Danach verzweigt er sich in
den «Alten Teich» und den «Neuen Teich», um sich später
wieder zu vereinigen. Auf Basler Stadtboden heisst er «Riehenteich».
Bis anfangs des letzten Jahrhunderts verlief das Gewässer oberirdisch bis nach
Kleinbasel, wo um 1823 mit seinem Wasser insgesamt 26 Werke (Mühlen, Stampfen,
Walken, Sägen, etc.) angetrieben wurden. Seit der Inbetriebnahme des
Riehenteich-Kraftwerkes 1923 fliesst das Teichwasser unter dem Tierpark Lange Erlen
hindurch in die Wiese zurück.
Otterbach

Allgemeines
Beim Otterbach handelte es sich ursprünglich um einen Quellbach (natürlicher
Abfluss des Gebietes «Obere Matten»). Er wurde in früheren Zeiten als
Bewässerungs- und Gewerbekanal genutzt. Nachdem die Quelle nicht mehr genügend
Wasser lieferte, wurde 1823 an der Wiese ein Graben durch die Langen Erlen angelegt, der
mit dem ursprünglichen Bachbett verbunden wurde. Damit wurde aus dem Quellbach ein
künstliches, von der Wiese gespiesenes Gerinne.
Im Zusammenhang mit dem Bau des ersten Badischen Bahnhofs 1854 und dem Rangierbahnhof 1913
wurde der Otterbach mehrfach umgelegt und teilweise eingedolt.
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