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Birsig
Aufgrund der eingedolten Strecken entlang des Zoos und von der Heuwaage durch die
Innerstadt wird im Birsig die Durchgängigkeit in Längsrichtung für Fische
und andere Lebewesen verunmöglicht. Die offen fliessenden Abschnitte sind
gekennzeichnet durch ein trapezförmiges Querprofil, eine durchgehend verpflasterte
Sohle mit zahlreichen Schwellen sowie einen eingeschränkten Uferbereich. Aufgrund
dieser naturfremden Merkmale ist der Birsig zur Zeit das ökomorphologisch am
stärksten beeinträchtigte Gewässer im Kanton Basel-Stadt.

Birsig im Nachtigallenwäldli
Der Lebensraum wird zudem von einer schlechten Wasserqualität beeinträchtigt.
Die aquatische Fauna ist entsprechend artenarm. Insektengruppen finden aufgrund der
gepflasterten Sohle nicht genügend Substrat für ihre Entwicklung im Wasser. Die
meisten der vorkommenden Kleintiere gehören deshalb zu den Ringelwürmern, Egeln
oder Kleinkrebsen, welche keine besonders hohen Habitatsansprüche haben.

Strudelwurm (Dendrocoelum lacteum,
Foto H. Handschin)
Dorenbach
Der Dorenbach bildet das Grenzgewässer zum Nachbarkanton Basel-Landschaft. Seinem
künstlichen Charakter entsprechend fliesst der Dorenbach auf einer längeren
Strecke in einem engen, hart verbauten Gewässerbett dem Birsig entgegen.

Der Dorenbachkanal
Anfang der 90er Jahre wurden entlang der Dorenbach-Promenade rund 600 m des Kanals
revitalisiert. Heute säumt eine standortgerechte Ufervegetation den sanft
geschwungenen Bachlauf vom Allschwilerweiher bis zum Neubadrain.

Dorenbach-Promenade
Allschwiler Bachgraben
Da der Bachgraben auf dem ganzen Kantonsgebiet eingedolt ist, entfällt er als
Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Er fliesst bis zu 18m unter der Oberfläche in
einem Kanal und mündet an der Grenze zu Frankreich in den Rhein. Ein Offenlegen
wäre mit sehr hohen Kosten verbunden, da die meisten darüber liegenden Parzellen
privat bzw. verkehrstechnisch genutzt werden.
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