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Riehenteich, Mühleteich, Neuer Teich, Alter Teich
Das Gewässersystem des Riehenteichs beginnt an der Kantonsgrenze als
«Mühleteich» und endet im aufgestauten Bereich vor dem Kleinkraftwerk
Riehenteich. Ufer und Gewässerbett sind auf weiten Strecken aufgrund durchgehender
Befestigung mit Beton strukturell äusserst monoton. Das wirkt sich negativ auf die
Zusammensetzung der Lebensgemeinschaft aus. Einige bis zu 1m hohe Abstürze
stören zudem die Durchwanderbarkeit. Trotz verschiedener örtlicher
Verbesserungen in den letzten Jahren bleibt der Riehenteich als künstliches
Gewässer ökomorphologisch deutlich beeinträchtigt, wobei insbesondere die
Strecken ausserhalb des Waldes sowie vor dem Kleinkraftwerk den grössten
Aufwertungsbedarf aufweisen.
 Neuer Teich, bei der Schliesse |
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 Neuer Teich |
Der Riehenteich und seine Seitengewässer beherbergen über 12 Fischarten, wobei
der Alet am häufigsten gefunden wurde. In den oberen Abschnitten wurden
Gründling, Elritze, Schmerle, Egli und Äsche in mittlerer Häufigkeit
angetroffen. Eher selten war das Bachneunauge.
Die Artenzahl der Fischnährtiere ist im Vergleich zu andern Gewässern
durchschnittlich und spiegelt die relativ monotonen Verhältnisse der Strömung
und der Uferstruktur wider. Zu erwähnen sind die gebänderte Prachtlibelle, die
Kleine Zangenlibelle sowie eine im Kanton stark gefährdete Steinfliegenart.

Steinfliege (Perlodes microcephalus,
Foto D. Küry)
Otterbach
Der Otterbach wurde ehemals als Bewässerungs- und Gewerbekanal angelegt. Er wird
heute oberhalb der «Schliesse» aus der Wiese abgeleitet. Die Regelung der
Wasserführung erfolgt mittels eines Schiebers.

Einleitung von Wiesewasser
in den Otterbach
Die Einwanderung von Fischen in den Otterbach von der Wiese her (bei BaZ) wird durch die
lange eingedolte Strecke (ca. 500 m) verunmöglicht.
Dort wo der Otterbach auf einer längeren Strecke im Wald fliesst, besteht ein grosses
Aufwertungspotential hinsichtlich grösserer Breiten- und Tiefenvariabilität.
Infolge der grossen Beschattung findet sich keine typische Ufervegetation, doch erinnern
einige Flatterulmen an die ehemalige Auenwaldgesellschaft.
 Mündung Otterbach in die Wiese |
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 Otterbach im Wald |
Für die Fortpflanzung von Kleinfischen besitzt dieses Gewässer an mehreren
Stellen gute strukturelle Voraussetzungen. Welche Fische und Kleintiere im Otterbach
leben, bleibt noch zu untersuchen.
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