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Der Rhein, 1 230km lang, ist eine Lebensader für Pflanzen, Tiere und Menschen. Er durchfliesst zwischen Bodensee und Basel eine hochindustrialisierte Region und sein Wasser wird flussabwärts zur Trinkwassergewinnung für ca. 20 Millionen Menschen verwendet. Zudem ist er weltweit der am intensivsten von der Schiffahrt genutzte Fluss. Ein wirkungsvoller Schutz des Rheins bedarf deshalb der Zusammenarbeit über die Grenzen hinaus.
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Rhein mit grün eingezeichneten Überwachungsstationen
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Luftaufnahme des Rheins bei der Palmrainbrücke in Weil am Rhein mit Blick nach Norden
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Rheinüberwachungsstation
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Der Bau der Rheinüberwachungsstation geht auf die Beschlüsse der Rheinministerkonferenzen von 1986 und 1987 zurück. Die Nachbarn Baden-Württemberg und Schweiz haben sich dafür entschieden, den Zustand des Rheins gemeinsam zu überwachen. Auf der Grundlage eines Staatsvertrags wurde eine in die Messnetze beider Partner integrierte Messstation errichtet. Die Station wird je zur Hälfte von Baden-Württemberg und der Schweiz getragen. Der Betreiber ist das Amt für Umwelt und Energie Basel-Stadt. Weil am Rhein wurde als Standort ausgewählt, weil hier eine für diese Region typische Belastungssituation erfasst wird. Ein weiterer Vorteil des gewählten Standortes ist, dass alle notwendigen chemischen Analysen im unmittelbar benachbarten, nach modernsten Gesichtspunkten ausgerüsteten Labor des Amtes für Umwelt und Energie durchgeführt werden können.
Internationale Hauptwarnzentrale Wird ein plötzliches Ansteigen unerwünschter Stoffe im Rhein festgestellt, müssen die Rheinunterlieger möglichst rasch und umfassend informiert werden. Aus diesem Grund wurden im Rahmen des Warn- und Alarmplans Rhein internationale Vereinbarungen über das Meldeprozedere festgelegt. Die Schweizer Hauptwarnzentrale befindet sich in Basel und wird vom AUE betreut.
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