Gehen Sie gleich aufs Ganze!
Mit dem Entscheid für eine Gesamtsanierung entscheiden Sie sich für die grösste Energie-Ersparnis und erhalten dafür erst noch einen besonders hohen Förderbeitrag. Der Kanton Basel-Stadt vergibt nämlich zusätzlich zu den Einzelförderbeiträgen des Bundes einen namhaften Gesamtsanierungs-Bonus.
Eine Gesamtsanierung umfasst die Isolation sämtlicher Aussenflächen, Flächen gegen unbeheizte Räume (Fassade, Dach, Zwischenböden zum Keller und Estrich) sowie neue Fenster. Die unten stehende Grafik zeigt drei Beispiele. Die Förderbeiträge erreichen rund einen Viertel, im besten Fall sogar bis einen Drittel der Baukosten.
Falls Sie sich für eine Gesamtsanierung entscheiden, profitieren Sie zusätzlich von einer kostenlosen Baubegleitung durch einen Energiecoach. Dabei handelt es sich um eine ausgewiesene Fachperson in Energiefragen, die Sie während des ganzen Umbaus berät und Sie jeweils rechtzeitig über die nächsten Schritte informiert. (Er übernimmt aber nicht selbst die Bauleitung.)
Bitte beachten Sie, dass Sie den Antrag für Förderbeiträge VOR der Sanierung stellen. Förderberechtigt sind alle bestehenden, beheizten Gebäude im Kanton Basel-Stadt, die vor dem Jahr 2000 erbaut wurden. Bei Unklarheiten hilft Ihnen die Energiefachstelle des AUE gerne weiter.
Soviel haben Sie zu gut: Einzelförderbeiträge Fenster 70 Franken pro Quadratmeter Fassade/Dach 40 Franken pro Quadratmeter Wand/Boden gegen Unbeheizt 15 Franken pro Quadratmeter
Zu den Einzelförderbeiträgen hinzu kommt ein Bonus des Kantons Basel-Stadt, der umso höher ausfällt, je besser Sie sanieren.
Gesamtsanierungsbonus pro Quadratmeter Gebäudehüllfläche Stufe 1 25 Franken pro Quadratmeter Stufe 2 50 Franken pro Quadratmeter
Erklärung: Stufe 1: Ihre Gebäudehülle erreicht nach der Sanierung die Wärmeverbrauchswerte, die für einen Neubau gefordert werden. (Systemanforderungen Qh = 100 % Qh,li Neubau). Stufe 2: Ihre Gebäudehülle erreicht nach der Sanierung Wärmeverbrauchswerte, welche die Anforderungen für einen Neubau um 20 Prozent unterbieten. (Systemanforderungen Qh = 80 % Qh,li Neubau). Ihr Energiecoach erteilt Ihnen darüber gerne nähere Auskünfte.
So gehen Sie vor: 1. Kontaktieren Sie einen Energiecoach Wählen Sie einen Energiecoach aus und rufen Sie ihn an. Er ist von nun an Ihre wichtigste Ansprechperson, hilft Ihnen mit den Formularen und veranlasst alle weiteren Schritte.
2. Die IWB erstellen eine Grobanalyse Ein Spezialist der IWB besucht Sie und erhebt den Energieverbrauch Ihres Gebäudes. Sie erhalten das Sparpotenzial Ihres Gebäudes schwarz auf weiss.
3. Beantragen Sie VOR Beginn des Umbaus die Förderbeiträge.
3.1 Die Einzelförderbeiträge melden Sie mit dem Formular auf der Website des Bundesprogramms an.
3.2 Den Gesamtsanierungsbonus beantragt Ihr Energiecoach für Sie.
Sie erhalten kurze Zeit später eine schriftliche Beitragszusage.
Achtung: Förderbeiträge für Gebäudehüllensanierungen können NICHT RÜCKWIRKEND beantragt werden!
4. Sanieren Sie für tiefere Heizkosten und Klimaschutz. Mit einer optimalen Sanierung erreicht Ihr Haus die Wärmeverbrauchswerte eines Neubaus. Damit sparen Sie ab sofort 50 bis 80 Prozent der Heizenergie. Zugesagte Förderbeiträge bleiben maximal zwei Jahre für Sie reserviert, danach muss der Umbau abgeschlossen sein.
5. Nach dem Einreichen der Schlussrechnung erhalten Sie vom AUE den zugesagten Förderbeitrag ausbezahlt, sofern alle Bedingungen erfüllt sind. Haben Sie für die Grobanalyse eine Rechnung von den IWB erhalten, legen Sie auch hiervon eine Kopie bei, da Ihnen diese bis zu einem Betrag von CHF 1000.-- zurückerstattet wird.
Informationsmaterial im Überblick Antragsformular und Wegleitung für Einzelförderbeiträge
Flyer Gesamtsanierung 2010
Medienmitteilung vom 17.12.2009
Fotogalerie
Kontakt Programmleitung
Amt für Umwelt und Energie Energiefachstelle Hochbergerstrasse 158 4019 Basel Tel: 061 639 23 50 Fax: 061 639 23 51 energie@bs.ch
|