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Die Pro Rheno AG
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Pro Rheno
ARA-Basel
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Schlammverbrennung
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Im Jahre 1975 wurde in Basel die Pro Rheno AG als gemischtwirtschaftliches Unternehmen gegründet. Die Aufgaben des Unternehmens bestanden darin, die Planung, die Finanzierung und der Bau von Abwasserreinigungsanlagen für kommunales Abwasser und Abwasser der grossen Betriebe der Basler Chemischen Industrie zu realisieren.

In der kommunalen Anlage der ARA-Basel sollen die Abwässer des Kantons Basel-Stadt und die der umliegenden basellandschaftlichen Gemeinden Allschwil, Binningen, Birsfelden, Bottmingen, Neuwiller und Oberwil gereinigt werden; ebenfalls angeschlossen wurde die deutsche Gemeinde Inzlingen und Teile von Weil am Rhein.

Die Abwässer der grossen chemischen Betriebe, zur Zeit der Gründung waren dies die Firmen Ciba-Geigy AG und die F. Hoffmann-La Roche AG, wurden in einer separaten Anlage, der ARA-Chemie Basel, gereinigt.

Der Klärschlamm beider Anlagen wird in einer gemeinsamen Schlammbehandlungsanlage verbrannt. Die Reststoffe aus der Klärschlammverbrennung, die Schlacke und die Asche, gelangen in ein spezielles Schlackenkompartiment der Basellandschaftlichen Deponie Elbisgraben zur Abgelagerung.

Weitere Abfälle sind Rechengut, Sandfanggut und Lösungsmittel aus dem Abluftabsorber.

Die ProRheno Betriebs AG
Für den Betrieb der ARA-Basel und der ARA-Chemie Basel wurden 1980 die ProRheno Betriebs AG gegründet. An deren Aktienkapital sind die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft mit 42 Prozent resp. 9 Prozent, Ciba-Geigy AG mit 37 Prozent und F. Hoffmann-La Roche mit 12 Prozent beteiligt.

Die Anteile der Ciba-Geigy AG wurden nach der Fusionierung mit der Sandoz AG bzw. Ausgliederung verschiedener Aktivitäten von den neugegründeten Firmen Novartis AG und Ciba Spezialitätenchemie AG übernommen.

Schlammverbrennung
Ende 1982 gingen beide Anlagen inkl. der Schlammverbrennung in Betrieb.
Seit Mitte Oktober 1999 wird die Überschusswärme aus den Schlammverbrennungsöfen in das Fernwärmenetz der Industriellen Werke Basel eingespeist.
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