Bohrungen in das Grundwasser

Lastwagengrosse Bohrmaschine, die im Aussenbereich nach Grundwasser bohrt.

Erdwärmesonden

In der Erdwärmesondenkarte und der Erläuterung dazu können Sie erkennen, in welchem Gebiet im Kanton Basel-Stadt Erdwärmesonden erlaubt sind und ob bzw. in welchem Umfang ein geologischer Vorbericht notwendig ist (aus der Karte und den Erläuterungen ersichtlich).

Erdwärmesonden müssen über ein Baubegehren beim Bauinspektorat eingereicht werden. Bezüglich des Grundwasserschutzes müssen folgende Unterlagen darin enthalten sein:

Für alle Wärmepumpen gilt: Vorlauftemperatur max. 45 °C, Jahresarbeitszahl grösser als 2,6. Weitere Vorgaben finden sich auf Formularen und Vollzugshilfen der Abteilung Energie.

Abstände bei Erdwärmesonden
Generell ist ein Mindestabstand von 3 Meter des Erdwärmesondenstandorts zur Nachbarsparzelle einzuhalten. Liegt der Erdwärmesondenstandort näher als 3 Meter zur Nachbarsparzelle ist die Zustimmung des benachbarten Grundeigentümers dem Gesuch beizulegen.
 

Bohrungen zur Erkundung des Untergrundes

Bohrungen zur Erkundung des Untergrundes, z. B. zur Altlastenerkundung, Grundwasserüberwachung etc., können als einfaches Bohrgesuch über das Gesuchsformular für Bohrungen ins Grundwasser bei der Fachstelle Grundwasser ( paul.borer@bs.ch oder birgit.pohl@bs.ch) eingereicht werden.

Neu können die Bohrgesuche auch über folgenden Link eingereicht werden:
E-Formular um Bewilligung einer Bohrung ins Grundwasser

Das bestehende PDF Formular Gesuchsformular für Bohrungen ins Grundwasser kann nach wie vor verwendet werden.

Anmerkung

Fundationsbohrungen wie Mikropfähle sind im Baubegehren in den Grundriss- und Schnittplänen darzustellen (siehe Merkblatt Bauen im Grundwasser).

Alle Bohrstandorte, die bis in das Grundwasser reichen, sind im Geoviewer des Kantons ersichtlich.