Klimaschutz

Kleinbasler Rheinufer und Fähre

Auf dem Weg in eine ressourcenschonende und CO2-arme Zukunft

Im Kanton Basel-Stadt entstehen die meisten Treibhausgasemissionen durch das Verbrennen fossiler Energieträger (Öl, Gas, Benzin etc.), deshalb fokussieren die kantonalen Klimaschutzmassnahmen auf jede mögliche Reduktion von CO2-Emissionen.

Ein wichtiger Hebel zur Umsetzung der Klimaschutzmassnahmen ist das kantonale Energiegesetz. Mit dessen Revision wurden per 1. Oktober 2017 verschiedene Massnahmen zur Verringerung des fossilen Energieverbrauchs, zur Steigerung der Energieeffizienz und zum Ausbau der erneuerbaren Energien beschlossen. Zudem wurden langfristige Ziele zur Verminderung der CO2-Emissionen festgelegt: Bis 2050 sollen die jährlichen CO2-Emissionen auf eine Tonne pro Einwohnerin und Einwohner reduziert (Stand 2016: 3,7 Tonnen) sowie 90 Prozent des Energiebedarfs aus erneuerbaren Energiequellen oder nicht anders nutzbarer Abwärme gewonnen werden.

In Basel-Stadt wurden in den vergangenen Jahren schon viele Handlungspotenziale erschlossen, um den Kanton in eine klimaverträgliche Zukunft zu lenken. Diese Entwicklung soll mit der Umsetzung der definierten Klimaschutzmassnahmen fortgesetzt werden. Die Zielerreichung wird mit der alle zwei Jahre erstellten kantonalen Energiestatistik überprüft.

Der Klimaschutzbericht bilanziert die CO2-Emissionen im Kanton Basel-Stadt und zeigt auf, mit welchen Massnahmen in den Bereichen Gebäude und Infrastruktur, Industrie, Gewerbe und Dienstleistung, Energieversorgung sowie Raumplanung und Verkehr die Dekarbonisierung weiter vorangetrieben wird. Er benennt Ziele und Ziellücken und macht Aussagen über das bisher Erreichte, etwa im Bereich des Ausbaus der erneuerbaren Energien.