Verbrauchsdaten

Grafik mit Joghurtbecher, aufgedrucktem Datum und Lupe

Viele Lebensmittel landen im Abfall, obwohl sie noch geniessbar wären. Einer der Gründe dafür ist, dass wir uns eher auf die auf dem Produkt aufgedruckten Daten als auf unsere eigenen Sinne (schauen, riechen, schmecken) verlassen. Dazu kommt, dass vielen die Unterschiede zwischen den aufgedruckten Daten nicht so ganz klar sind. Wenn Sie die verschiedenen Haltbarkeitsdaten verstehen, müssen Sie weniger wegwerfen.

Was sagt das Gesetz?

Verpackte Lebensmittel müssen mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum (mindestens haltbar bis ...) oder einem Verbrauchsdatum (zu verbrauchen bis ...) bedruckt sein.

Zu verbrauchen bis ...

Gilt für leicht verderbliche Produkte, die gekühlt gelagert werden müssen. Nach Ablauf des Datums darf das Produkt nicht mehr verkauft werden. Aber es heisst nicht, dass es verdorben ist.

Mindestens haltbar bis ...

Das Mindesthaltbarkeitsdatum wird bei Lebensmitteln verwendet, die länger haltbar sind. Das Datum gibt an, bis wann das Produkt qualitativ einwandfrei bleibt (Geschmack, Geruch, Beschaffenheit), sofern es richtig gelagert wird. Nach Ablauf dieser Frist ist das Produkt noch immer geniessbar, es kommt höchstens zu qualitativen Einschränkungen.

Zu verkaufen bis ..., hergestellt am ..., verpackt am ...

Diese Angaben sind vom Gesetz her nicht vorgeschrieben und dienen lediglich zur Information der Konsumentinnen und Konsumenten. Diese Angaben machen keine Aussage über die Haltbarkeit!

Vertrauen Sie Ihren Sinnen!

Schauen, riechen, schmecken

  • Werfen Sie das Lebensmittel nicht unbesehen weg, sondern prüfen Sie es mit Nase und Augen.
  • Farbe und Beschaffenheit des Lebensmittels sowie Verpackung geben Aufschluss darüber, ob das Produkt noch konsumiert werden kann.
  • Ist die Verpackung gebläht, muss das Produkt entsorgt werden.