Take-away-Betriebe

Liegen gebliebener Müll beeinträchtigt die Stadtsauberkeit und muss zulasten der Steuerzahlenden entsorgt werden.

Die Abfalleimerpflicht für Take-away-Anbieterinnen und -Anbieter ist seit dem 1.1.2015 in Kraft. Sie verlangt, dass Betriebe, welche Getränke oder Nahrungsmittel in Einwegverpackungen zum unmittelbaren Verzehr verkaufen, während den Betriebszeiten einen Abfalleimer vor ihrem Verkaufslokal aufstellen und die Abfälle auf eigene Kosten entsorgen.

Mit dem Aufstellen leisten die Verkaufsstellen von Einwegverpackungen einen Beitrag zur Reduktion von Littering in Basel-Stadt und tragen die Kosten für die Abfallentsorgung mit.

Die Bestimmung soll die anhaltende Zunahme der Abfälle, welche hauptsächlich im öffentlichen Raum anfallen, begrenzen. Zudem haben Kundinnen und Kunden, aber auch Passanten die Möglichkeit, unterwegs anfallende Abfälle zu entsorgen.

Take-away Betriebe, die 100% auf ein Mehrwegsystem umstellen, sind von der Pflicht befreit.

Seit dem 1. Juli 2020 werden Zuwiderhandlungen mit Fr. 50.- gebüsst.